Hölle

Warst du je allein,
ohne Ruder wie ein steuerloses Schiff,
weit draußen am Riff,
die Welt in dir öd und leer,
die Welt draußen und noch viel mehr?
Wie `ne hauchdünne Klinge
auf dem schmalen Grat
zwischen Leben und Tod,
steh´- oder springe.
Leute sprechen,
aber sie hören dir nicht zu,
du hörst sie reden, aber findes keine Ruh,
die Stille, sie wird immer größer
zwischen deiner Welt und ihrer,
du weißt nicht, was sollst du tun,
weil das Leben für dich nur das Leben ist.
Was ist falsch, was ist richtig,
was ist dumm, was ist wichtig,
oft findet man seinen Weg nicht mehr.
Die Leute reden und gehen,
und sie lassen dich stehen,
ihre Schritte verhallen, schon bist du gefallen
in die Hölle, die du selbst gemacht, und die Menge- sie steht nur und lacht.


Bemerkungen vom Autor

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Veröffentlicht am 16.01.2010 14:58
Kategorie: Angst
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Graf von Waldungen am 16.01.2010 20:40
Naja hab als ich jung war auch mal einen weggebechert.
Gruß Martin

Isabaeu am 17.01.2010 00:23
Manchmal benötigt man ein Licht in der Ferne um zu sehn ..einen Schritt nur über die Grenze ..und du kannst wieder sehn und weiter gehn im Leben...Was ist schon die Hölle ein Ofen im Boden an dessen Öffnung stehn heißt noch nicht hineinspringen..einfach umdrehn und gehn...lg Isabaeu


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