Deutung | |
So ist der Mensch, heißt es Grenzüberschreitend. Was für ein Ballast in Worten. Es gibt nichts, was dagegen spricht, gegen die freie Entfaltung. Ein Falter entfaltet sich, nach dem Ende seiner Verwandlung, hast auch du dich verwandelt, durch das Wort: „Geschichte“ hast du dich selber vertieft, und du bekommst einen ganz eigenen Klang. Zwanzig Jahre, sind wir im Danach noch immer nicht angekommen. Zwanzig Jahre, und die Zeit vergeht, und eine Grenze gibt es nicht mehr, und ich sage dir, Zusammengewachsen als politisches Vermächtnis, bleibt noch lange mit Fragezeichen stehen. Nur du und ich und der Fortschritt, für bessere Zeiten. Ich ertrage diese floskelhaften Zubringersilben nicht: Das waren noch Zeiten und so. Was für ein Bullshit, der sich dann auftürmt in den Synapsen, als eine Verbindung die nicht konkret werden kann. Wer weiß was danach kommt? Eine ausgestopfte Amsel, verdrahtet, oder im Einmachglas ein Embryo: Hermaphrodit? All das hat menschliche Züge, vor allem die, die mit der Sterilisation Geld verdient haben. Das ist Deutsch, typisch Deutsch als Verweis einer Fußnote um Selbstanzeigen zuvorzukommen (Die Spitze des Eisbergs liegt noch unter der Oberfläche.), es gibt keine Deutung nur ein deutlich oder ein regional bedingtes Vorurteil bei den Dialekten, die sich einer Renaissance verpflichtet fühlen, auch das ist Deutsch als Bedeutung für das Zusammenwachsen im bedeutenden Sinne, denn zeig mir den, der in diesem Land wirklich Hochdeutsch spricht. |
|
Bemerkungen vom Autor |
|
keine Angaben |
|
| Copyright by comasiusVeröffentlicht am 04.04.2010 21:49 Kategorie: Prosa-Prosaisches | |
| Zurück |
Gedicht Bewertung |