Zweifel

Jeden Tag versuchst du aufs Neue deinen Weg zu gehen.
Jeden Tag kämpst du um deine Daseinsberechtigung.
Jeden Tag legt man dir Hindernisse auf deinen Weg.

Hast du dich auch schon gefragt, warum grade dir das passiert?
Hast du dich auch schon gefragt, wie du das alles schaffen sollst?
Hast du dich auch schon gefragt, wer dir zur Seite steht?

Kennst du das Gefühl, allein zu sein?
Kennst du das Gefühl, immer wieder am Boden zu liegen?
Kennst du das Gefühl, wenn das Aufstehen immer schwerer wird?

Ja, ich kenne und fühle es Tag für Tag.
Und doch bin ich hier und Trete den Kampf um mein Dasein an.
Doch zweifel ich daran, dass es jemals anders wird.



Bemerkungen vom Autor

Auch wenn dies kein Gedicht im Übertragenen Sinne ist, so finde ich dennoch das es hierhin passt.
Oder ist es Pflicht das sich ein Gedicht Reimt?

Copyright by Lexxus
Veröffentlicht am 08.06.2010 20:04
Kategorie: Angst
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andyhank am 08.06.2010 22:57
Nein, ein Gedicht muss sich nicht reimen. Aber, es kommt auf die Ausführung der einzelnen Zeilen an, die meistens nicht enden, wie nicht vollendete "Gespinste", die im Raume schweben und vom Leser erst zuende gesponnen werden (können). Daher würde ich deine Zeilen nicht als Gedicht sehen, eher als Prosa, als Gedankensprung deiner Selbst, sich auszudrücken und zu hinterfragen. Natürlich lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

Saena am 11.06.2010 18:26
Lieber Lexxus,
ich denke in deine Zeilen erkennen sich einige wieder
wenn es auch nicht täglich ist jedoch sind es Momente
die einen immer wieder einmal einholen
bis wir erkennen, was gerade diese uns selbst sagen wollen
dann brauchen wir sie nicht mehr

Liebe grüße saena


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